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Karlsruher Hochschulruderer bei erster Regatta der Saison erfolgreich

 Die Ruderer des Hochschulsports der Karlsruher Hochschulen beginnen ihre Saison traditionell in Nantes, Frankreich, bei der Regataïades. Diese findet jährlich am ersten Maiwochenende statt, und so machte sich die Gruppe aus knapp 20 Sportlern am vergangenen Wochenende auf den rund 1000 km langen Weg an die französische Atlantikküste. Zur 30. Auflage der Regatta hatte der Veranstalter außer den Karlsruher Ruderern und zahlreichen französischen Mannschaften auch Teams aus Barcelona, Bresslau und sogar aus Istanbul eingeladen. Anlässlich des Jubiläums hatte sich auch das Karlsruher Team etwas einfallen lassen, und schickte neben dem ersten Achter auch ein zweites Boot, bestehend aus Alumni der Karlsruher Hochschulen, auf die Reise.Am Samstag stand zunächst ein Zeitfahren über die sonst unübliche Distanz von 1.200m an, das als Grundlage für die weiteren Läufe des Wochenendes diente. Das Karlsruher Boot kam gut aus den Startblöcken und platzierte sich nach Auswertung der Zeiten aller Boote auf dem zweiten Platz, nur eine knappe Sekunde hinter dem führenden Team aus Girona, Spanien. Im Zwischenlauf ging es dann im direkten Vergleich gegen Gegner aus Nantes, Paris und Gif-sur-Yvette um den Einzug ins Finale. Auch hier konnte das Karlsruher Boot überzeugen und schaffte durch einen souveränen Sieg in diesem Lauf die Finalqualifikation. Im Finalrennen trafen beide Karlsruher Mannschaften direkt aufeinander, komplettiert wurde das Feld durch die Boote aus Breslau und Girona. In einem wie erwartet engen und harten Rennen gelang es dem Karlsruher Achter auf der zweiten Streckenhälfte, sich gegen die Spanier durchzusetzen. Am Ende holte sich das Team um Schlagmann Max Detmer mit einer halben Bootslänge Vorsprung den Tagessieg. Das Alumni-Boot lieferte sich einen ebenso harten Kampf mit dem Boot aus Polen um Platz 3, musste sich jedoch am Ende mit dem trotzdem sehr beachtlichen 4. Platz geschlagen geben.

Für den Sonntag wurde die Streckenlänge auf 500m verkürzt und so die Karten neu gemischt. Morgens mussten sich alle Boote erneut für die Finalläufe qualifizieren. Das erste Karlsruher Team konnte sich in seinem Lauf gegen Paris und einem Boot der Gastgeber aus Nantes durchsetzen und zog somit ins Finale ein. Das Alumni-Team musste sich erneut mit dem Achter aus Breslau messen und schaffte mit dem zweiten Platz hinter den Polen nur den Einzug ins kleine Finale um die Plätze vier bis sechs. Im kleinen Finale am Nachmittag hatten die Karlsruher Alumni nach dem kräftezehrenden Kampf gegen die breslauer Studenten nicht mehr die nötige Energie und mussten sich in einer sehr knappen Entscheidung hinter Nantes und Paris mit dem 6. Platz zufrieden geben. Besser lief es beim ersten Karlsruher Achter, für den es erneut gegen die Spanier aus Girona und das Boot aus Breslau ging. Wieder hatten die Karlsuher Ruderer dabei den etwas längeren Atem und konnten ihre Bootsspitze nach langem Kampf Bord an Bord mit den Spaniern auf den letzten Metern des Rennens nach vorne schieben. Der zweite Tagessieg auf der ersten Regatta des Jahres zeigt deutlich, dass das Karlsruher Team sehr gut durch den Winter gekommen ist, und gibt Selbstvertrauen für die nun kommende Vorbereitung auf die deutschen Hochschulmeisterschaften, die Ende Juni in Bad Lobenstein stattfinden werden.

Simon Schiml

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