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15. World University Championship – Studierenden-WM in Shanghai

Mit neun Aktiven reist der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) zur 15. World University Championships Rowing (WUC). Insgesamt 25 Nationen nehmen an der Studierenden-Weltmeisterschaft auf der Regattastrecke des Shanghai Waters Sports Center in China teil.

Der adh ist ein Verband mit besonderen Aufgaben im DOSB. Teil dieser Aufgaben ist, junge Leistungssportler auf dem Weg in den internationalen Spitzensport zu entwickeln. Ein Fokus liegt auf dem Schritt aus dem Nachwuchsbereich und der U23-Klasse zur offenen Altersklasse.

Die Altersgrenze der Studierenden-Weltmeisterschaften ist durch den internationalen Studenten-Sportverband FISU auf 25 Jahre gelegt. „Dies passt gut zu unserem Auftrag als Verband, junge Studierende auf ihrem Karriereweg im Spitzensport zu fördern.“, so adh-Generalsekretär Dr. Christoph Fischer.

Fischer leitet die 12köpfige adh-Delegation, die in sechs Bootsklassen antritt. Die sportliche Leitung liegt bei Disziplinchef Sören Dannhauer, der gemeinsam mit Heiner Schwartz die aktiven in China betreut. „Wir haben eine gute Mischung aus jungen, aber auch relativ erfahrenen Sportlern. Da fast alle Nationen mit international erfahrenen Aktiven antreten, sind wir mit Ergebnisvorhersagen zurückhaltend.“, meint Dannhauer.

In den Einern tritt der adh mit A-Senioren an. Trotz Starts beim World-Cup und der Europameisterschaft blickt Julia Leiding nach einer durchwachsenen Saison mit Freude auf den letzten Saisonhöhepunkt. Seit dem Sieg in Poznan 2016 ist die Rostockerin amtierende Studenten-Weltmeisterin im Frauen-Einer. Für Joachim Agne stand ein Start bei der A-Weltmeisterschaft in dieser Saison lang auf der Kippe. Die WUC-Nominierung im Leichtgewichts-Einer im Juni sorgte daher für Freude. Inzwischen ist klar, dass der Würzburger im September bei der A-Weltmeisterschaft im Doppelvierer rudert – und die laufende WM-Vorbereitung für einen Start bei der WUC unterbricht. Mit Spannung blickt der Hamburger Student Christian von Warburg seinem ersten internationalen Auftritt im Kleinboot entgegen. Der physisch starke Sportsoldat vertritt die deutschen Farben im Männer-Einer.

Jonathan Schreiber und Julian Schneider sind die eingefahrene Mannschaft des adh-Teams. Die Studenten aus Mainz und Erlangen-Nürnberg sitzen bereits seit 2017 gemeinsam im Leichtgewichts-Doppelzweier, gewannen jüngst Bronze bei der diesjährigen U23-Weltmeisterschaft und sind für die WUC eine mit Spannung erwartete Mannschaft. Im Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen rudern die Leipziger Studentinnen Johanna und Marion Reichardt. Vor wenigen Wochen saßen die Zwillingsschwestern im Doppelvierer bei der U23-WM, rudern nun aber in der kleineren Bootsklasse, die in Shanghai mit zwölf Meldungen enge Rennen verspricht.

Einziges Riemenboot der deutschen Mannschaft ist der Zweier-ohne mit Jakob Gebel und Marc Leske. Die Studenten der Uni Duisburg-Essen und der TU Dortmund saßen bei der U23-WM noch im viertplatzierten Achter, wollen nun in Shanghai aber an die guten Kleinbootergebnisse aus dem Frühjahr anknüpfen.