Archiv für November, 2013

DHM Hannover 2014

19.-21. Juni 2014

Ort: Süddeutschland (wird bis Ende Januar bestätigt)

Das Hochschulrudern in Deutschland ist in den letzten 13 Jahren kontinuierlich um durchschnittlich ca. 9% pro Jahr gewachsen und genießt einen hohen sportlichen Stellenwert. Auf den Deutschen Hochschulmeisterschaften starteten inzwischen mehr als 600 Studierende in fast 300 Booten um 20 Meistertitel und um Sieg und Platzierungen in 5 Novice-Rennen.

Die Attraktivität der möglichen Qualifikation für die Europameisterschaften der Hochschulen (EUC) und die konsequent sportliche Ausrichtung der DHM, auch im Anfängerbereich, haben maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Das Konzept wird mittlerweile von einer breiten und engagierten Obleute‐„Community“ getragen, mit großer Unterstützung der hauptamtlichen Mitarbeiter vieler Hochschulen.

Derzeit rudern an Deutschen Universitäten ca. 3.500 Kursteilnehmer an 35 Hochschulen im Rahmen des Allgemeinen Hochschulsports. Darunter sind ca. 1.500 Fortgeschrittene und pro Jahr rund 2.000 Anfänger, die an den Hochschulen durch Übungsleiter angeleitet in Kursen das Rudern erlernen. Dazu kommen rund 450 erfahrene Ruderer, die sich an den Hochschulen auf das Saisonziel DHM vorbereiten und so dem Regattarudern verbunden bleiben.

Der akademische Rudersport wird auch in der Öffentlichkeit sehr gut wahrgenommen. So wurde z.B. der Männer‐Doppelvierer der Universität Bremen zweimal in Folge zur Mannschaft des Jahres im kleinsten Bundesland gewählt; Barbara Karches und Charlotte Arand von der Johannes Gutenberg Universität Mainz wurden zuerst im März 2011 in Maribor mit den Enno Harms Fair-Play Award der EUSA ausgezeichnet und am 12.Oktober 2012 in Bonn sogar mit dem Fair-Play Preis des Deutschen Sports. 2014 wurde Franz Gravenhorst, ehemaliger Student der Uni Mainz und heute Doktorant an der ETH Zürich, hat den Parmigiani Spirit Award 2014 als Anerkennung seiner herausragenden Leistungen als Ruderer und Student gewonnen. Bei EUC hat er insgesamt vier Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze bei insgesamt fünf EUC gewonnen.

Ausschreibung folgt…

WUC Gravelines 2014

11-14 September 2014 – Parc des Rives de l’Aa

Ziel des adh ist es möglichst junge Athletinnen und Athleten, die innerhalb ihres Fachverbandes noch nicht die nationale Spitze erreicht haben, jedoch durchaus über die entsprechende Perspektive verfügen, zu fördern und über die studentischen Wettkämpfe zu motivieren. Weiter sollen die sportfachlichen Nominierungskriterien garantieren, dass nur leistungsstarke Athletinnen und Athleten, die eine berechtigte Endkampfchance haben, zu internationalen Einsätzen gelangen. Der adh und seine Partner definieren die Endkampfchance mit der Möglichkeit eine Platzierung unter den besten
acht Teilnehmerinnen/Teilnehmern zur erzielen.
Die Aktiven wurden auf Vorschlag der zuständigen Disziplinchefs im adh und in Absprache mit dem Sportdirektor des DRV, sowie dem Bereich Leistungssport im DOSB vom Vorstand des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands nominiert.

Karlsruhe

Wir bieten jedes Jahr mehrere Kurse für Anfänger an. Diese finden immer zu Beginn des Sommersemesters statt. Ein Kurs besteht aus vier Terminen. Unsere erfahrenen Übungsleiter vermitteln euch die wichtigsten Grundlagen in Theorie und Praxis. Die Ausbildung findet in Gig-Booten statt. Das sind breite und relativ schwere Boote, die sicher im Wasser liegen und nicht umkippen können. Nachdem ihr euch an die Technik und den Bewegungsablauf gewöhnt habt, könnt ihr euch auch eine Ausfahrt in einem kleineren und leichterem Boot – zum Beispiel im Einer – unternehmen.

Hamburg-Harburg

Die RuderING-AG der TUHH bildete sich im November 2011 aus Eigeninitiative einiger Studenten. Die sportliche Heimat der AG ist der Ruderclub Süderelbe von 1892. Zusammen wird mehrmals die Woche trainiert, ob auf dem Wasser oder im Kraftraum. Auf diese Weise entstand eine rund 60 Mitglieder starke Gemeinschaft aus Studenten verschiedener Ingenieurwissenschaften.