Aktuelles zum Jahresbeginn

Die EUSA hat das Alterslimit zur Teilnahme an EUC/EUG um 3 Jahre auf nunmehr 17 bis 30 Jahren erweitert. An der EUC Rudern 2015 in Hannover sind damit die Altersjahrgänge 1985 bis 1998 teilnahmeberechtigt.

Weiterhin hat die EUSA die Rennenfolge für die EUC festgelegt – auf unseren Antrag neu mit LM2- und LM8+:
Race Block A: LW1x, LM2x, M2x, LM4 -, W2x, M4-, LW4x, M4x, LM2-, M2-, W8+
Race Block B: LM1x, W1x, M1x, W2-, LM4x, LW2x, W4-, W4x, LM8+, M8+.

Die DHM 2015 dient als weitere Qualifikationsregatta zu den EUC 2015 in Hannover, unserem Heimspiel 2015, da wir neben den bereits nominierten Hochschulen auch die Sieger der DHM 2015 zur Nominierung vorschlagen werden und somit bis zu zwei Deutsche Hochschulen pro Rennen auf die Strecke schicken.

Wir sind in der ersten Januarwoche vom Ruderverein Bad Lobenstein darüber informiert worden, dass dort im Jahr 2015 keine Regatten ausgerichtet werden können. Die Gespräche über eine Verlegung sind inzwischen weit fortgeschritten und wir hoffen noch im Januar einen attraktiven Ausrichtungsort vorstellen zu können. Der Termin für die DHM 2015 wird weiterhin der 19.-21.Juni 2015 sein.

Liebe Obleute

Auch für das Hochschulrudern geht ein bewegtes Jahr 2014 dem Ende entgegen. Bei den nun schon 3. adh-Open in Bremen, den Deutschen Hochschulmeisterschaften auf dem Hannoverschen Maschsee und bei den für uns ersten EUSA-Games in Rotterdam habt Ihr mit Euren Teams erfolgreich um Medaillen und Platzierungen gekämpft. Dazu haben wir auch zu den Studierenden-Weltmeisterschaften in Nordfrankreich wieder ein erfolgreiches Team entsenden können.

Uniruderer Franz Gravenhorst gewinnt den Parmigiani Spirit Award 2014

Franz Gravenhorst, 2.v.r, gemeinsam mit seinen Teamkollegen der Uni Mainz Christoph Thiem, Pascal Ludwig und Valentin Schätzlein

Franz Gravenhorst, 2.v.r, gemeinsam mit seinen Teamkollegen der Uni Mainz Christoph Thiem, Pascal Ludwig und Valentin Schätzlein

Franz Gravenhorst, ehemaliger Student der Uni Mainz und heute Doktorant an der ETH Zürich, hat den Parmigiani Spirit Award 2014 als Anerkennung seiner herausragenden Leistungen als Ruderer und Student gewonnen.

„Franz hat in den Europäischen Hochschulmeisterschaften eine Plattform gefunden, seine hohen Ambitionen im Studium mit der Passion am Leistungsrudern zu verbinden. Er hat es dabei stets geschafft ein Team zu begeistern und anzutreiben. Der Lohn waren vier Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze bei insgesamt fünf EUC“, sagt Jens Hundertmark, Disziplinchef rudern im adh.

Franz Gravenhorst blickt auf eine beeindruckende sportliche Laufbahn bei studentischen Meisterschaften zurück. Der Deutsche holte bei Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) gleich sechs Mal Edelmetall, darunter drei Goldmedaillen. Im leichten Doppelzweier der Uni Mainz war er 2007 in Banyoles erfolgreich. 2008 und 2010 holte er im leichten Doppelvierer die Goldmedaille. Seit 2011 steigt der Deutsche für die ETH Zürich ins Boot. Während seines Studiums dort holte er mit Kommilitonen der Zürcher Universität weitere drei Medaillen. 2011 in Moskau wurde er im leichten Doppelzweier Zweiter. Im vergangenen Jahr holten die Schweizer mit Gravenhorst im Boot eine Gold- und eine Bronzemedaille.

DHM Rudern: Gelungener Testlauf für die EUC

600 Ruderinnen und Ruderer kämpften am Wochenende bei der DHM Rudern 2014 in Hannover um die deutschen Hochschulmeistertitel. Dabei war die DHM ein wichtiger Probelauf für die EUC im kommenden Jahr.

Es ging um die Qualifikation für das Heimspiel. Die Mannschaften der Hochschulen ruderten bei der diesjährigen DHM auf dem Hannoveraner Maschsee nicht nur um die adh-Siegernadeln, sondern auch um das Ticket für die Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) im kommenden Jahr an gleicher Stelle. Vor allem für die Sportlerinnen und Sportler von der Uni Hannover war die Qualifikation für die EUC eine große Motivation. „Im nächsten Jahr hier starten zu dürfen war unser Ziel. Das haben wir erreicht. Jetzt wollen wir natürlich auch 2015 um eine Medaille kämpfen“, freute sich Jann-Edzard Junkmann. Der Ruderer der Uni Hannover, der 2013 bei der Universiade in Kazan im schweren Vierer der Männer die Goldmedaille gewann, qualifizierte sich mit seinen Kommilitonen im schweren Zweier und Vierer der Männer für das kontinentale Heimspiel.

Ebenfalls stark traten die Boote der Universität Bremen auf. Die Hanseaten brachten fast in jeder Bootsklasse eine Mannschaft in die Finalläufe und sammelten fleißig Siegernadeln. Am Ende stand der Gesamtsieg in der Hochschulwertung zu Buche.