Fair Play Preis des Deutschen Sports geht an Hochschulruderinnen

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich würdigt EUC Rudern Mannschaft der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Nachdem Barbara Karches und Charlotte Arand in Maribor (Slovenien) bereits den Enno Harms Fair Play Award 2011 des EUSA erhalten hatten, werden Sie nun auch mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports ausgezeichnet. Das gaben das Bundesministerium des Inneren (BMI) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Dienstag in Bonn bekannt.

RWTH goes Pisa

Am 19.Mai wird auf dem Arno im Herzen von Pisa ein 500m Sprint zwischen den Traditionsuniversitäten Pisa und Pavia ausgefahren, zu dem jetzt zwei weitere Achter, nämlich Boat-Race Sieger Cambridge und der Deutsche Hochschulmeister aus Aachen, eingeladen wurden. Eine ehrenwerte Aufgabe für die RWTH Aachen und sicherlich eine gute Vorbereitung auf das Projekt Titelverteidigung für das sympathische Team aus Aachen.

Eine Erfolgsgeschichte – Studentenrudern in Bremen

Der Hochschulsport der Universität Bremen listet von 1993 bis heute 34 Sportler und Mannschaften auf, die sich mit dem Titel Deutscher Hochschulmeister schmücken dürfen. Mit elf Titeln geht dabei allein ein Drittel aller Goldmedaillen auf das Konto der Ruderer. Zusätzlich durften sich seit 2006 zwei Sportler der FH Bremen über insgesamt drei Titel freuen. Betrachtet man nicht nur die goldenen Anstecker, holten Bremer Studenten allein seit 2004 über 20 DHM-Medaillen in die Hansestadt. Vorläufiger Höhepunkt dieser Erfolgsgeschichte ist der Gewinn der Europäischen Hochschulmeisterschaft im Männer-Doppelvierer im August 2010 in Amsterdam.

Das Team der Uni Ulm bei der DHM Rudern

Wie weit kann eine DHM eigentlich von Ulm entfernt sein? Diese Frage stellte sich das kleine Team der Uni-Ulm am Freitag den 10.07.09, als es ziemlich mitgenommen, nach 11 Stunden Fahrt im schönen Schwerin (Irgendwo zwischen Hamburg und Rostock…) aus dem Fahrzeug stieg. Das Ulmer „Team“ bestand genau genommen nur aus Tobias Knörgen (2. Semester Medizin) und Johannes Kirsten (9. Semester Medizin) Wie kalt es in einem deutschen Sommer sein kann, wurde bei einem Blick aufs Thermometer klar: 12 Grad und strömender Regen. Überflüssig zu sagen, dass auf ein Abschlusstraining am Freitag Abend verzichtet wurde.