Deutsches Universiade-Team ergänzt

(Dieburg, 25.06.2013) In den vergangenen drei Wochen qualifizierten sich weitere Athleten für die 27. Sommer-Universiade in Kazan (Russland). Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) entsendet damit ein rund 220-köpfiges Team zur Universiade. Die deutsche Mannschaft geht vom 6. bis 17. Juli 2013 in 18 der insgesamt 27 angebotenen Sportarten an den Start, was einen neuen Sportartenrekord bedeutet. Insgesamt werden rund 13.000 Teilnehmer aus mehr als 170 Nationen in Russland erwartet.

In den letzten Wochen konnten in der Leichtathletik, im Rudern und Gerätturnen weitere Sportler die hohen Nominierungskriterien erfüllen. „Das Interesse an der Universiade ist groß und wir freuen uns, dass weitere Aktive die Universiade-Normen geknackt haben“, erläutert adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch. Außerdem gab Basketball-Bundestrainer Olaf Stolz nach drei Testspielen die endgültige Teamzusammensetzung für Kazan bekannt.

Im Rudern wurden die Aktiven nominiert, die im Einer-Leichtgewicht sowie im Vierer ohne Steuermann Leichtgewicht der Männer ins Rennen gehen. Der WUC-Sieger und adh-Sportler des Jahres 2012, Julius Peschel (Uni Hannover/LM1x), rechnet sich gute Chancen aus, zu den vorderen Booten zu zählen. Insgesamt gehen sieben deutsche Boote an den Start.

Neu dazugekommen sind Sophie Paul und Ulrike Törosch im Frauen-Doppelzweier

pdf Nominierungsliste Kazan final

Der stellvertretende Delegationsleiter, adh-Generalsekretär Paul Wedeleit, zeigt sich zwei Wochen vor Beginn der Universiade mit dem Stand der Vorbereitungen zufrieden: „Das Organisationskomitee hat bislang sehr gute, effiziente Arbeit geleistet. Ein neues Athletendorf, modernste Sportstätten und eine gute Verkehrsinfrastruktur bieten für alle Teams optimale Rahmenbedingungen und versprechen Leistungen auf höchstem Niveau.“ Da bei dieser Universiade die Förderung der Nachwuchsathleten im Vordergrund steht, wird sich der Erfolg des deutschen Teams nicht ausschließlich an Medaillen messen lassen. „Gerade Top Ten-Platzierungen und persönliche Bestleistungen innerhalb eines so hochklassigen Wettbewerbs bringen speziell die jungen Aktiven in ihrer Gesamtentwicklung weiter. Für zahlreiche Sportler stellt die Universiade eine wichtige Station auf dem Weg in die Weltelite dar“, so Wedeleit. In der jüngeren Vergangenheit war die Universiade unter anderem Ariane Friedrich, Ole Bischoff, Björn Otto oder Thomas Lurz die Universiade ein Sprungbrett für ihren internationalen Durchbruch.

 

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