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Fair Play Preis des Deutschen Sports geht an Hochschulruderinnen

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich würdigt EUC Rudern Mannschaft der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Nachdem Barbara Karches und Charlotte Arand in Maribor (Slovenien) bereits den Enno Harms Fair Play Award 2011 des EUSA erhalten hatten, werden Sie nun auch mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports ausgezeichnet. Das gaben das Bundesministerium des Inneren (BMI) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Dienstag in Bonn bekannt.

http://www.youtube.com/watch?v=WIaPnzw6w4I

Der Fair Play Preis des Deutschen Sports geht in diesem Jahr an das Ruder-Duo Charlotte Arand und Barbara Karches, Tischtennis-Paralympics-Sieger Jochen Wollmert sowie den Verein fairplayer. Die Preisträger werden im Rahmen des Festes der Begegnung der Stiftung Deutsche Sporthilfe am kommenden Freitag, 12. Oktober, in Bonn durch den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundeminister des Innern, Dr. Christoph Bergner, DOSB-Vizepräsidentin Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper und die nationale Botschafterin für Fair Play und Toleranz, Steffi Nerius, ausgezeichnet. Das gaben das Bundesministerium des Inneren (BMI) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Dienstag in Bonn bekannt.

Bundesinnenminister Dr. Friedrich erklärte anlässlich der Bekanntgabe: „Fair Play ist eine der wichtigsten Grundlagen des Sports. Unsere Preisträger 2012 haben das auf eindrucksvolle Weise gezeigt. Charlotte Arand, Barbara Karches und Jochen Wollmert sind Vorbilder für die vielen jungen Menschen, die tagtäglich im Verein Sport treiben. Dort setzt auch der Verein fairplayer an, der den Jugendlichen für den Sport, aber auch für das Leben außerhalb des Sports beibringt, was Fair Play konkret bedeutet und damit Fair Play mit Leben füllt. Ich gratuliere allen Preisträgern und wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg.“

DOSB-Vizepräsidentin Gudrun Doll-Tepper sagte: „Die diesjährigen Preisträger haben gezeigt, welches Potential der Sport im Bereich von Fair Play und Toleranz besitzt. Selbst dort, wo es um Leistung und Erfolge geht, zeichnet sich der Sport durch die Werte aus. Wir haben drei Preisträger, die sich mit außergewöhnlichen Einsatz um die Fairness im Sport verdient gemacht haben. Charlotte Arand und Barbara Karches, Jochen Wollmert sowie der Verein fairplayer stehen exemplarisch für die Wertevermittlung im und durch Sport.“

Die Ruderinnen Charlotte Arand und Barbara Karches (beide Johannes Gutenberg Universität Mainz) erhalten den Preis in der Kategorie Nichtbehindertensport für ihr Verhalten während der Europäischen Studentenmeisterschaften 2011. Nachdem das Rennboot der Schweizer Herren bei der Anreise den Zoll nicht passieren durfte, boten Arand (24) und Karches (25) ihren Kollegen das eigene Boot an. Daran hielten die beiden Mainzer Studentinnen fest, obwohl sich kurze Zeit später herausstellte, dass durch diese Leihgabe ihr eigener Start wegen des engen Zeitplans in Gefahr geriet. Die Jury des Fair Play Preises honoriert dieses Verhalten und begründet: „Charlotte Arand und Barbara Karches haben mit ihrem Respekt und Mitgefühl gegenüber ihren Sportlerkollegen gezeigt, dass Sport mehr ist als das Gewinnen eines Wettkampfes.“

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