Hochschulmeisterschaften auf französisch

Der Männerachter der Universität Tübingen erlebte im lothringischen Gérardmer einen ganz besonderen Saisonauftakt. Der französische Ruderverband richtete seine Hochschulmeisterschaften erstmals auf dem See in den Vogesen aus und hatte die Tübinger als Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft eingeladen.

Die schwäbische Mannschaft folgte gerne der erstmals an ein ausländisches Team ergangenen Einladung. Die Tübinger wurden herzlich empfangen und waren von der schönen Atmosphäre und guten Stimmung beeindruckt. Das Umfeld des malerischen Sees war für die gemeinsam ausgetragenen Hoch- und Mittelschulmeisterschaften genau richtig.

In Gérardmer traten die 14 besten französischen Mannschaften zu ihrem Saisonhöhepunkt an, während die Tübinger außerhalb des offiziellen Klassements mitfuhren. Mit einem Vorlaufsieg und einem zweiten Platz im Zwischenlauf qualifizierte sich die Mannschaft für das A-Finale. Dieses wurde wie auch in Deutschland zum Abschluss der Meisterschaften ausgefahren. Die sieben qualifizierten Boote wurden lautstark vom Ufer aus angefeuert. Schnell setzten sich die Titelverteidiger von der INSA Lyon ab, dahinter entwickelte sich aber ein enger Kampf um die weiteren Plätze. Schließlich sicherte sich die Universität Lyon den Silberrang vor den drittplazierten Tübingern und einem Boot aus Paris, das damit die Bronzemedaille gewann.

Die Tübinger Mannschaft war mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden und freute sich über die einzigartige Erfahrung in Gérardmer. Die Teilnahme der Tübinger wurde als wichtiges Signal für die deutsch-französische Freundschaft und Zusammenarbeit angesehen. Ein weiterer Schritt wäre die Ausrichtung einer gemeinsamen deutsch-französischen Hochschulmeisterschaft, an der die Vertreter des französischen Ruderverbands großes Interesse äußerten.

Arseny Sokolov

anbei auch ein Foto der Tübinger Mannschaft mit Jonas Heimbach, Jasper Schüll, Simon Mayer-Ullmann, Harrison Norman (oben; von links) und Jeppe Branner, David Frohn, Arseny Sokolov, Thomas Eimer (unten; von links)

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