Terminanpassung DHM Rudern 2014

In einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es der Leibniz-Universität Hannover (LUH) gemeinsam mit den Hannoverschen Regattaverband (HRV) gelungen einen Ausweichtermin für die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) zu finden. Die nächsten DHM Rudern finden nun vom 4.-6.Juli 2014 auf dem Maschsee in Hannover statt. Die Terminanpassung wurde notwendig aufgrund einer unabgestimmten Verschiebung im nationalen Regattakalender seitens des DRV. Aufgrund des zeit- und nahezu ortsgleich stattfindenden Schützenfests in Hannover, der weltweit größten Veranstaltung dieser Art, wird die DHM Rudern jetzt allerdings ohne die DRV German Masters stattfinden müssen.Das Disziplinteam Rudern im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) dankt in diesem Zusammenhang der LUH, dem HRV und den angeschlossenen Rudervereinen, und insbesondere der Landeshauptstadt Hannover für die große Flexibilität, die Veranstaltung trotz erheblicher Terminüberschneidungen um eine Woche nach hinten verschoben zu haben. „Die Entscheidung erfolgte im Sinne der engagierten Trainer und Betreuer, die sich jetzt nicht mehr zwischen der Unterstützung ihrer Vereine bei der DJM und der eigenen sportlichen Ambition auf der DHM entscheiden müssen.“, erläutert Disziplinchef Jens Hundertmark vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband die Verschiebung, „Das schnelle und zielorientierte Handeln aller Beteiligten zeigt den großen Stellenwert, den das Rudern und insbesondere das Hochschulrudern in Hannover genießt.“

Das Hochschulrudern in Deutschland ist in den letzten 10 Jahren kontinuierlich um durchschnittlich ca. 9% pro Jahr gewachsen und genießt einen hohen sportlichen Stellenwert. Auf den Deutschen Hochschulmeisterschaften starteten inzwischen mehr als 600 Studierende in fast 300 Booten um 20 Meistertitel und um Sieg und Platzierungen in 5 Novice-Rennen.

Die Attraktivität der möglichen Qualifikation für die Europameisterschaften der Hochschulen (EUC) und die konsequent sportliche Ausrichtung der DHM, auch im Anfängerbereich, haben maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Das Konzept wird mittlerweile von einer breiten und engagierten Obleute‐„Community“ getragen, mit großer Unterstützung der hauptamtlichen Mitarbeiter vieler Hochschulen.

Die vor einigen Jahren geschaffene Wertung für die Ausbildungsarbeit im Hochschulrudern zeigt weiterhin eine beachtliche Entwicklungen.

Derzeit rudern an Deutschen Universitäten ca. 3.500 Kursteilnehmer an 35 Hochschulen im Rahmen des Allgemeinen Hochschulsports. Darunter sind ca. 1.500 Fortgeschrittene und pro Jahr rund 2.000 Anfänger, die an den Hochschulen durch Übungsleiter angeleitet in Kursen das Rudern erlernen. Dazu kommen rund 450 erfahrene Ruderer, die sich an den Hochschulen auf das Saisonziel DHM vorbereiten und so dem Regattarudern verbunden bleiben.

Der akademische Rudersport wird auch in der Öffentlichkeit sehr gut wahrgenommen. So wurde z.B. der Männer‐Doppelvierer der Universität Bremen zuletzt zweimal in Folge zur Mannschaft des Jahres im kleinsten Bundesland gewählt; Barbara Karches und Charlotte Arand von der Johannes Gutenberg Universität Mainz wurden zuerst im März 2011 in Maribor mit den Enno Harms Fair-Play Award der EUSA ausgezeichnet und am 12.Oktober 2012 in Bonn sogar mit dem Fair-Play Preis des Deutschen Sports.