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Uniruderer Franz Gravenhorst gewinnt den Parmigiani Spirit Award 2014

Franz Gravenhorst, 2.v.r, gemeinsam mit seinen Teamkollegen der Uni Mainz Christoph Thiem, Pascal Ludwig und Valentin Schätzlein

Franz Gravenhorst, 2.v.r, gemeinsam mit seinen Teamkollegen der Uni Mainz Christoph Thiem, Pascal Ludwig und Valentin Schätzlein

Franz Gravenhorst, ehemaliger Student der Uni Mainz und heute Doktorant an der ETH Zürich, hat den Parmigiani Spirit Award 2014 als Anerkennung seiner herausragenden Leistungen als Ruderer und Student gewonnen.

„Franz hat in den Europäischen Hochschulmeisterschaften eine Plattform gefunden, seine hohen Ambitionen im Studium mit der Passion am Leistungsrudern zu verbinden. Er hat es dabei stets geschafft ein Team zu begeistern und anzutreiben. Der Lohn waren vier Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze bei insgesamt fünf EUC“, sagt Jens Hundertmark, Disziplinchef rudern im adh.

Franz Gravenhorst blickt auf eine beeindruckende sportliche Laufbahn bei studentischen Meisterschaften zurück. Der Deutsche holte bei Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) gleich sechs Mal Edelmetall, darunter drei Goldmedaillen. Im leichten Doppelzweier der Uni Mainz war er 2007 in Banyoles erfolgreich. 2008 und 2010 holte er im leichten Doppelvierer die Goldmedaille. Seit 2011 steigt der Deutsche für die ETH Zürich ins Boot. Während seines Studiums dort holte er mit Kommilitonen der Zürcher Universität weitere drei Medaillen. 2011 in Moskau wurde er im leichten Doppelzweier Zweiter. Im vergangenen Jahr holten die Schweizer mit Gravenhorst im Boot eine Gold- und eine Bronzemedaille.

Neben dem Leistungssport hat sich Gravenhorst auch der Sportentwicklung verschrieben. Im Belvoir Ruderclub Zürich und im Hochschulsport der ETH Zürich ist der Deutsche als Trainer und Organisator von Ruderfahrten aktiv. Dabei gibt der Sportler sein Wissen an andere Ruderer weiter. So betreute Gravenhorst die Schweizer Rudermannschaft bei den EUSA-Games und stand dem Schweizer U23-Team bei Materialfragen und Messungen zur Verfügung.

Für die Verbindung von sportlichen Erfolg, Studium und Ehrenamt ist Gravenhorst nun mit dem Parmigiani Spirit Award des Internationalen Ruderverbandes FISA. Jährlich zeichnet die FISA studentische Ruderinnen oder Ruderer mit diesem Award aus und unterstreicht damit die Bedeutung ihres Engagements. Neben Gravenhorst waren Malibongwe Cebekulu (RSA), Matthew O’Donoghue (USA) und Lily van den Broecke (GBR) in der Runde der Finalisten dabei. Die Entscheidung über die Vergabe des Awards traf eine Jury bestehend aus dem Geschäftsführer der Firma Parmigiani Fleurier, dem FISA-Präsident und Olympiasieger Jean-Christophe Rolland, Olympiasieger Mahe Drysdale aus Neusseland und die Deutsche Weltmeisterin sowie mehrfachen Olympiateilnehmerin und Medaillengewinnerin der ersten EUC Rudern in Cardiff, Lenka Wech.

Im Rahmen einer Feierstunde am 4.Dezember in Zurich wird Franz Gravenhorst eine wertvolle Parmigiani Fleurier als Preis überreicht bekommen; sein Verein, der Belvoir Ruderclub Zürich erhält gleichzeitig einen neuen Filippi-Rennachter der auf den Namen “Parmigiani Spirit 2014” getauft wird.