Universiade Gwangju

Erschöpft, aber glücklich saß das deutsche Ruder-Quartett Jakob Schneider (Uni Bochum), Tobias Oppermann (HU zu Berlin), Arne Schwiethal (TU Hamburg-Harburg) und Clemens Ernsting (HU zu Berlin) in ihrem Boot nach dem Sieg des Vierers ohne Steuermann. Der Frauen Vierer ohne Steuerfrau und der leichte Männer Vierer gewannen jeweils Silber.Startbrücke Banner

Mit den letzten Ruderschlägen stand die erste Goldmedaille für die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft bei der diesjährigen Sommer-Universiade in Südkorea fest. Dabei teilten sich die deutschen Studenten die Kräfte am besten ein. Sie gingen zunächst mit kontrollierter Kraft ins Rennen und lagen so nach den ersten 500 Metern auf dem vierten Rang. Die Niederländer führten das Feld an, gefolgt von Italien und der Ukraine. Mit einem Rückstand von knapp zwei Sekunden auf das niederländische Boot ging es dann in die zweite Rennhälfte. Nun begann die Stärke der Deutschen. Meter um Meter holte das Boot auf die Führenden auf. Nach gut einer Sekunde Rückstand 500 Meter vor der Ziellinie, zündete der deutsche Vierer den Turbo und holten so mit 0.75 Sekunden Vorsprung die erste Goldmedaille für Deutschland.

Auch der Frauen Vierer ohne Steuerfrau durfte sich über Edelmetall freuen. Anna-Maria Götz (Uni Mainz), Lea-Kathleen Kühne (Uni Mainz), Johanna Te Neues (Uni Duisburg-Essen) und Ulrike Tröpsch (FU Berlin) schafften den Sprung auf das Podest hinter den Ukrainerinnen. Fünfeinhalb Sekunden trennte die Deutschen vom osteuropäischen Vierer. Wie schon bei den Männern kam das niederländische Boot direkt hinter dem der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft über die Ziellinie.

Der leichte Männer Vierer kopierte die Silberfahrt der Damen und stieg als Zweiter hinter den Japanern auf das Siegertreppchen. Tobias Franzmann (Uni Hamburg), Torben Neumann (HAW Hamburg), Can Temel (Uni Hamburg) und Stefan Wallat (TU Dortmund) lieferten sich bei immer wieder wechselnder Führung ein enges Rennen mit den Asiaten, brauchten am Ende der 2000 Meter dann allerding 2.10 Sekunden länger als der siegreiche Kontrahent. Wie auch beim Vierer ohne Steuermann der Männer erzielte das italienische Boot die Bronzemedaille.

Der leichte Frauen Doppel-Zweier mit Leonie Pieper (Uni des Saarlandes) und Kathrin Isabell Thoma (Uni Frankfurt) rundete zusammen mit dem Männer Zweier ohne Steuermann das sehr gute deutsche Ruderergebnis am heutigen Tag ab. Pieper und Thoma erreichten im A-Finale den fünften Platz. Florian Roller (Uni Stuttgart) und Tobias Schad (HfPV Wiesbaden) gewannen im Zweier ohne Steuerposition das B-Finale und belegten somit den siebten Rang.

Am zweiten Finaltag konnte sich das Deutsche Team gleich zweimal über BRONZE freuen.

Im Männer-Doppelzweier mit Tim Grohmann und Timo Piontek hinter den schon im Vorlauf starken Litauern und Polen, als auch für Carolin Franzke im leichten Frauen-Einer hinter China und Litauen.

Und zum Abschluss mit einem packenden Rennen der undankbare 4.Platz für Roman Acht und Johannes Ursprung hinter Italien, der Ukraine und Japan.

Zeit sich bei den Trainern herzlich zu bedanken:
Ralf Bockelmann, Hamburg
LM4-/SILBER, M2-/7.Platz und M4-/GOLD, sowie LM2x/4.Platz
Patrik (genannt
Jonas) Klein, Berlin
LW1x/BRONZE, W4-/SILBER, M2x/BRONZE
Uwe Maerz, Hannover
LW2x/5.Platz
Ein herzlichen Dankeschön auch an unseren Physio Björn Wisst, sowie an Annegret Kern von der adh Geschäftststelle für die viele Arbeit im Vorfeld !

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